Bürgerinitiative "Keine Nordumfahrung Kahla-Plessa B169"

Letzte Änderungen:

25.04.2021 - neue Impressionen und Pressemitteilung

20.04.2021 - Naturparkfest Plessa am 28.08 - Bürgerinitiative mit eigenem Stand

13.04.2021 - Ergänzende Stellungnahme des Amtes Plessa - lesenswert!

09.04.2021 - Vielen Dank an die weiter steigende Zahl der Sponsoren

30.03.2021 - RBB Online - Fragestunde in der Landtagssitzung vom 24.03.2021 - interessant ab ca. 14:20

09.03.2021 - Start unseres Youtube Kanals - ab jetzt 2 Wochen lang pünktlich 20:15 Uhr nach der Tagesschau 

02.03.2021 - unser Vorschlag einer Alternative zur derzeitigen Linienwahl


Worum geht es hier?

 

Plessa und Elsterwerda benötigen eine Ortsumfahrung. Das dringend und seit Jahren!

Dazu hat das Land Brandenburg die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH („DEGES“) damit beauftragt, die Streckenführung der geplanten Ortsumfahrung der Bundesstraßen B101/B169 Plessa und Elsterwerda zu erarbeiten.

Das Linienleitverfahren für die Ortsumfahrungen wurde durch die DEGES erstellt und vom Land Brandenburg dem Bundesverkehrsministerium zur Unterschrift vorgelegt.

Eine weitreichende öffentliche Bürgerbeteiligung fand bisher nicht statt und ist im Verfahren auch nicht vorgesehen. 

Die gewählte nördliche Streckenführung stößt in der Bevölkerung von Plessa, Kahla und Döllingen auf absolutes Unverständnis und wird als nicht akzeptabel betrachtet, weil sie eine direkte und unverhältnismäßige Benachteiligung von Mensch und Umwelt darstellt.

So sollen u. a. Anwohner unserer Ortslage Waldeslust enteignet und teilweise deren Wohnbebauung in Anspruch genommen werden, obwohl alternative Streckenführungen möglich sind.

Wir sind der Auffassung, dass eine Fachplanung mit derart gravierenden Beeinträchtigungen nur das letzte Mittel der Wahl sein darf!

Unsere Bürgerinitiative möchte die Unterzeichnung der geplanten Ortsumfahrung B101/B169 durch den Bund in der Variante der Nordumfahrung B2.1 und C1 zwischen Elsterwerda und Plessa verhindern. Wir möchten stattdessen eine südliche Umfahrung erreichen.

Unsere Position findet breite öffentliche Unterstützung, denn auch das Amt Plessa, die Gemeindevertretungen im Amt, die regionalen Kommunen und der Landkreis Elbe-Elster sind einstimmig gleicher Auffassung wie wir.

Von den Entscheidungsträgern in Potsdam und Berlin wird das aber weitgehend ignoriert, siehe Antworten auf unser Schreiben. Selbst Angebote zu direkten Gesprächen werden von den Verantwortlichen wiederholt ausgeschlagen!

Wir möchten eine Lösung, die von der Mehrheit der direkt betroffenen Anwohner in Kahla und Plessa auch getragen wird.

Wenn alle Beteiligten aufeinander zugehen, ist diese Lösung machbar. Man muss sie in Potsdam und Berlin nur wollen. Wir reichen der Politik ausdrücklich die Hand zum Dialog!

Bitte unterstütze uns dabei! Du bist damit nicht allein.


Um auf die besondere Situation aufmerksam zu machen, wurde von uns am 27.01.2021 ein offener Brief an den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg erfasst. 

Bisher ohne Reaktion. Falls diese doch einmal erfolgen sollte, werden wir Dich hier öffentlich informieren.


Die Stellungnahmen des Amtes Plessa zum Erläuterungsbericht der DEGES sowie die ergänzende Stellungnahme findest Du hier - beide durchaus lesenswert.